Montag, Dezember 09, 2019

LOGO

 

Vom Baum in die Flasche - Ein Lehrfilm des Verbands deutscher Fruchtsafter (VdF)

der Lehrfilm - hier klicken

Fruchtsaft, Nektar und Fruchtsaftgetränk: Wo liegt der Unterschied?

 

                                              

 

Echter Fruchtsaft muss zu hundert Prozent aus der Frucht stammen.

Er wird entweder als Direktsaft oder als Saft aus Fruchtsaftkonzentrat angeboten.

Direktsaft ist der Saft, der frisch gepresst in Flaschen abgefüllt wird.

Der frische Saft aus exotischen Früchten wird allerdings meist zu Konzentrat verarbeitet.

Dafür werden in den Herkunftsländern die Fruchte zu Saft ausgepresst.

Dem Saft wird anschließend das Wasser entzogen.

So entsteht ein Konzentrat, das eingefroren und per Schiff nach Europa kommt.

Im Verkaufsland angekommen, wird es mit der gleichen Menge Wasser aufgefüllt,

die ihm entzogen wurde.

Der Vorteil dieser Herstellung ist natürlich die Senkung der Transportkosten.

Außerdem kann so zu jeder Jahreszeit unabhängig von der Ernte gleiche Qualität angeboten werden.

Saft, der ausschließlich aus Früchten hergestellt ist, enthält neben dem Fruchtzucker

eine Fülle an gesunden Inhaltstoffen wie Mineralien und sekundären Pflanzenstoffen.

Ein Glas purer Saft kann hin und wieder eine Portion Obst ersetzen.

 

Einige Früchte enthalten entweder zu viel Fruchtsäure wie z.B. Sauerkirschen oder Johannisbeeren

oder zu viel Fruchtfleisch wie z.B. Bananen.

Ein hundertprozentiger Saft aus diesen Früchten wäre entweder zu sauer oder zu dickflüssig.

Deswegen werden diese Säfte mit Wasser gemischt und nennen sich Fruchtnektar.

Er besteht zu mindestens 25 bis 50 Prozent aus der Frucht.

Was weniger Frucht enthält, schmeckt auch weniger süß.

Um Nektar einem echten Saft geschmacklich anzugleichen,

ist es der industriellen Herstellung gesetzlich erlaubt, ihm bis zu 20 Prozent Zucker zuzusetzen.

 (Quelle.http://www.kochbar.de/cms/html/de/pub/ernaehrungsberatung/frage_der_woche/saft_nektar_fruchtsaftgetraenk.phtml)

 

An dieser Stelle möchten wir auch die

Verbraucherorientierte Internetpräsenz www.lebensmittelklarheit.de empfehlen.